Der Arbeitstitel “formschön“ lässt das Interesse am Gestalten als vordergründig assoziieren.
Die vier Künstlerinnen vertreten vier Positionen im Bereich des Abstrakt – Geometrisch – Konzeptionellen, die sich von der Kleinskulptur über raumgreifende Installationen, Objekte und Konzepte erstrecken. Schrift vermittelt Information und tritt als Ornament auf - Material wird als Sprache verwendet – in der Wiederholung zeigt sich der Rhythmus.
Die untrennbare Einheit von Form und Inhalt vermittelt sich über die in den Arbeiten präsente Sorgfalt, die eine ästhetische oder inhaltliche Beliebigkeit ausschließt.
Text: Nora Bachel

www.norabachel.at
www.barbarahoeller.at
http://sabine.mueller-funk.at
www.konstanzeprechtl.com

 


Martin Nimmervoll
zeigt neue Fotografien und Videoarbeiten. Ständiges Thema seiner Arbeiten sind etwa die Auseinandersetzung mit Sehgewohnheiten und die Materialität der verschiedenen Medien. Dies führt wieder zum Spiel und dem Vermischen von digitalem und analogen Material und deren subtilen Abstraktionen und Verfremdungen.

Katharina Stiglitz’ meist monochrome Arbeiten sind subtile Hinweise auf die Anwesenheit eines größeren Zusammenhangs und geprägt von der Suche nach dem Dazwischen, jenen undefinierten Räumen zwischen Erinnern und Vergessen, Bewahren und Verlieren, Gegenwart und Vergangenheit und letztlich Abbild und Abstraktion.

Was die beiden KünstlerInnen verbindet, ist ihre reduzierte Arbeitsweise und der immer wieder überraschende und offene Zugang zum Medium der Fotografie, grafischer Arbeiten oder Videoinstallationen.

http://www.martinnimmervoll.com
http://www.katharinastiglitz.com

Musikveranstaltung am Fr. 25. Mai 2018, 19 Uhr
TATA & BOGI
Die im Iran geborene Flötistin Tahere Nourani baut mittels E-Bass, Looper und Flöte helle, pulsierende Klanglandschaften durch welche die ungarische Sängerin Boglarka Babiczki mit ihren, aus dem soliden Jazzfundament immer wieder ausbrechenden Stimmfantasien mäandert. Eine gemeinsame klangliche Neuerfindung der beiden sowohl in der Wiener Szene als auch international bestens verankerten Musikerinnen.

Elisabeth Schafzahl und Philipp Wegan bilden seit ca. 10 Jahren eine Kunst- und Lebensgemeinschaft, die sie Labor für Kunst nennen. Themen der Wissenschaft und des öffentlichen Lebens finden in diesem Arbeitsfeld zu einer Kunstform als Einzelprojekt oder als partizipatives Projekt wie etwa Kunst auf Rezept, das zuletzt während der Biennale in Venedig gezeigt wurde.
Elisabeth Schafzahl, lebt und arbeitet in Wien, Baden und Graz
Philipp Wegan, lebt und arbeitet in Wien und Graz
www.elisabethschafzahl.com
www.philippwegan.com
www.precarium.at

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Musikveranstaltung am 20.April 2018, 19 Uhr
Angélica Castelló -
Paetzold - Flöte, Electronics
Susanna Gartmayer -
Bassklarinette
Jakob Gnigler -
Tenorsaxophon